
Da unsere Kunden grossen Wert auf Geheimhaltung legen (einige dürfen wir nicht einmal nennen), können wir Ihnen hier nur eine kleine Auswahl von abstrahierten Aufgabenstellungen präsentieren.
Kein Geheimnis machen wir allerdings daraus, dass unsere Kunden mit unserer Arbeit sehr zufrieden sind. Dies beweisen nicht nur die messbaren Markterfolge, sondern auch die hohe Anzahl an Wiederholungskunden: Ganze 88.2% unser Kunden haben innerhalb von 18 Monaten mindestens ein weiteres Projekt bei uns in Auftrag gegeben. Für mehr als ein Drittel unserer Kunden durften wir bereits 5 oder mehr Projekte realisieren.

Die Projekte, die wir für den dänisch-schwedischen Molkereikonzern realisieren durften, verschlugen uns schon in verschiedenste Länder, mitunter nach Saudi Arabien. Dort haben wir 30 Haushalte besucht und während zweier Tage mit Ihnen gemeinsam eingekauft, gekocht und gegessen. So konnten wir 12 Bedürfnisbereiche identifizieren, welche ein grosses Potenzial aufweisen aber noch nicht adressiert wurden. Im Rahmen eines innereuropäisch angesiedelten Projekts identifizierten wir neue Potenziale ausserhalb der bestehenden und gesättigten Marktsegmente und entwickelten diverse schnelle Prototypen. Ein Ergebnis dieses Projektes ist die neue Produktelinie Savera Pure Dairy, die nach einem erfolgreichen Markttest im September 2011 landesweit in England lanciert wurde.

Die Sparte Bauchemie von BASF haben wir in mehreren Projekten unterstützt, um ihre Innovationskapazität nachhaltig zu steigern. Dabei haben wir eng mit den Mitarbeitern der Entwicklungsabteilung zusammengearbeitet und gemeinsam eine Reihe von Massnahmen entwickelt, welche bei BASF inzwischen zu „Best Practice“ Standards etabliert wurden.

Gemeinsam mit Marketingmitarbeitern der Basler Versicherungen haben wir drei Teams gebildet, welche unabhängig voneinander die Bedürfnisse potentieller Kunden recherchiert haben. Auf Basis der Erkenntnisse haben die Teams konkrete Produktlösungen prototypisiert, die einer Jury aus dem Senior Management vorgestellt wurden. Die Jury hat drei Gewinner-Konzepte ausgewählt.

Um das „Sommerloch“ im Messekalender der BEA Bern Expo zu füllen, haben wir mögliche Themen für neue Messen recherchiert und darauf aufbauend neue Lösungen erarbeitet. Ziel war es nicht nur, neue Themen zu definieren, sondern auch vollkommen neue Formen für eine Messe zu finden, welche die gängigen Regeln durchbrechen.

Für Betty Bossi haben wir uns unter anderem mit dem „Kochbuch der Zukunft“ beschäftigt. Wir haben recherchiert, wie Frau und Herr Schweizer Kochbücher einsetzen, warum Kochbücher gekauft werden und was die Anforderungen an diese im digitalen Zeitalter sind. Anschliessend haben wir Lösungen als schnelle Prototypen entwickelt. Andere Projekte waren im Bereich „System- und Geschäftsmodellinnovationen“ angesiedelt oder die Entwicklung neuer Produkte für den Betty Bossi Shop.

Im Rahmen der explorativen Recherche für Bodenschatz haben wir rasch festgestellt, dass zwischen den Bildern in den Katalogen und der Realität Welten liegen. Die ganze Branche konzentriert sich auf das Formale, das Ästhetische, während sich die Funktionen der Accessoires in den vergangenen 20 Jahren kaum weiterentwickelt haben. Insgesamt haben wir 8 Potenzialfelder identifiziert und anhand von schnellen Prototypen aufgezeigt, wie sich diese Bedürfnisse adressieren lassen.

Für die Carlsberg Gruppe entwickelten wir in bisher 4 Projekten sowohl „Brand Experience“-Innovationen als auch radikale Innovationen, die vollkommen neue Geschäftsmodelle ermöglichen. Aktuell testen wir eine solche radikale Innovation für Carlsberg im On-Trade Bereich. Zuvor haben wir unter anderem das grosse Wachstumspotenzial adressiert, das für das goldene Getränk bei Frauen besteht. Die gewonnenen Erkenntnisse aus explorativen Recherchen in England, Schweden, Russland, Dänemark, Deutschland und der Schweiz übersetzten wir in neuartige Getränke, die exakt auf die identifizierten Bedürfnisse potenzieller Konsumentinnen zugeschnitten sind.

Im aktuellsten Projekt ging es um Kundenbindung und Frequenzsteigerung. Dazu haben wir neben dem Kaufverhalten vor allem untersucht, welche Faktoren die Kanalwahl beeinflussen und wie diese von Coop beeinflusst werden können. Auf Basis dieser Erkenntnisse haben wir neue Promotionskonzepte erarbeitet und diese mit fiktiven Werbungen und Funktionsdefinitionen fassbar gemacht.

Für Feldschlösschen haben wir bereits ein halbes dutzend Projekte realisiert und dadurch auch die Aufmerksamkeit des Mutterkonzerns (Carlsberg Group) gewonnen. Basierend auf explorativen Recherchen haben wir für Feldschlösschen nicht nur neue Getränke entwickelt, sondern auch neue Geschäftsmodelle für die Gastronomie konzipiert oder das Unternehmen bei der Gestaltung von Innovationsprozessen unterstützt.

Während sich Glas im Badezimmer, insbesondere bei Duschkabinen, inzwischen durchgesetzt hat, ist dies in der Küche noch nicht so weit. Um diese Entwicklung voranzutreiben, haben wir für Glas Trösch untersucht, welche Bedürfnisse Eigenheimbesitzer im Küchenbereich haben, und wie sich diese mit Glaslösungen wirksam adressieren lassen. Neben der Weiterentwicklung von bestehenden Einsatzmöglichkeiten haben wir auch vollkommen neue Ansätze für den Einsatz und die Vermarktung von Glas entwickelt.

Für einen der führenden Papiergrosshändler haben wir den Einkaufsprozess von Gross- und Spezialdruckereien explorativ untersucht. Wir sind in die Druckereien gegangen und haben uns die Wertschöpfungskette im Detail angeschaut, um herauszufinden, wie ein Papierhändler Mehrwert schaffen und sich vom Wettbewerb differenzieren kann. Die dabei identifizierten Potenziale haben wir gemeinsam mit Inapa analysiert, um anschliessend konkrete Lösungen zu entwickeln.

Für KWC, einen der führenden Hersteller von Armaturen der Schweiz, untersuchten wir in unterschiedlichen Projekten den Umgang mit Wasser im Heimbereich. Mit explorativen Recherchen studierten wir Verhaltensweisen in Bad und Küche und erforschten die Bedürfnisse der Benutzer. Die Recherchen am Point of Action waren in diesem Falle nicht nur aussergewöhnlich, immerhin beobachteten wir unter anderem die Testpersonen direkt beim Duschen, sondern auch äusserst ergiebig. Anhand der gewonnenen Erkenntnisse konnten wir insgesamt 30 Potenzialfelder für KWC identifizieren, die über ein massentaugliches Potenzial verfügen, aber bisher vom Markt noch nicht adressiert werden. Im Bad-Bereich haben wir die Top-5 Potenziale gemeinsam mit KWC ausgewählt und Lösungen entwickelt, die wir anschliessend als schnelle Prototypen fassbar gemacht haben. Die ersten Produkte werden 2012 auf den Markt kommen.

Weg von einer technisch orientierten Optimierungskultur hin zu einer vermehrt agierenden Innovationskultur – dabei halfen wir Kwintet, dem europäischen Marktführer von Arbeitskleidung. Wie man erfolgreiche Innovationen entwickelt, kann man lernen. Am besten dort, wo bedürfnisorientierte Innovation beginnt. Ganz nach dem Motto „Point of Action statt Sitzungszimmer“ führten wir nach einer kurzen methodischen Schulung, über 20 Manager auf staubige Baustellen und in lärmende Werkstätten. Live vor Ort erlebten diese hautnah, wo und wie die Produkte zum Einsatz kommen, wie der Benutzer ihrer Produkte funktioniert und wie sich seine Bedürfnisse identifizieren lassen. Trotz vorrangigem Ziel, unsere Methode theoretisch und praktisch kennen zu lernen, erarbeiteten die Teilnehmer aus den selbst gewonnenen Insights schon derart spannende Potenzialfelder und Lösungsansätze, dass einige nun weiterverfolgt werden. Dieses Erfolgserlebnis erleichtert die interne Etablierung des neuen Innovationsprozesses natürlich ungemein.

Inzwischen sind es 8 Projekte, die wir für den führenden Bergsportausrüster realisieren durften. Das von uns entwickelte und überaus erfolgreiche Tragsystem für Wanderrucksäcke hat den Anfang gemacht. Aufgrund des grossen Erfolges konnten wir Mammut bei weiteren Innovationsprojekten unterstützen. Von Lösungen für neue Kletterkarabiner über neue Accessoires bis hin zu neuen Schlafsäcken oder vollkommen neuen Erlebnissen am Berg. Die Kletterwand in unserem Büro ist also keineswegs nur zum Spass da ...

Für Mars haben wir in zwei Projekten das Kauf- und Nutzungsverhalten von Konsumenten unter die Lupe genommen. Im ersten Projekt ging es um Snackfood. Im zweiten um Katzenfutter. Während wir im ersten Projekt Konsumenten zuhause besucht haben, um den Bedürfnissen vor Ort auf den Grund zu gehen, stand beim Katzenfutter der POS im Vordergrund. Wir haben das Verhalten am POS beobachtet. Da dies im Handel nur mit Einschränkungen möglich war, haben wir anschliessend die entsprechenden Regale in unserem „Shelf Lab“ mit dazugehörenden Produkten 1:1 nachgebaut. Dort haben wir mit Konsumenten den Einkauf realitätsnah simuliert, um anschliessend in explorativen Gesprächen dem beobachteten Verhalten auf den Grund zu gehen.

In unserem zweiten Projekt für den grössten Detailhändler der Schweiz haben wir gleich drei Categories bearbeitet. Um die latenten Bedürfnisse von Konsumenten im Bereich Lebensmittel zu identifizieren, reicht eine Momentaufnahme natürlich nicht aus. Zielgruppen lassen sich je länger je weniger nach sozio-demographischen Kriterien definieren. Die Produktentwicklung muss sich nach unserer Auffassung an den Verwendungssituationen orientieren. Deshalb haben wir ausgewählte Konsumenten ein Fototagebuch führen lassen. Darin waren nicht nur die Fotos aller verzehrten und gekauften Lebensmittel, sondern auch der Kontext (der chronologische Tagesablauf) abgebildet. Anschliessend haben wir diese Haushalte besucht, um die Bedürfnisse hinter dem situativen Verhalten zu recherchieren. Die Erkenntnisse daraus haben wir auf rund 60 Insight-Karten zusammengefasst. Diese wurden anschliessend an 30 Entscheidungsträger innerhalb des Migros Genossenschaftbundes verteilt, welche auf Basis dieser Insights sowohl neue Produkte entwickelt als auch bestehende Produkte verbessert haben.

Für Regent, den führenden Hersteller von Beleuchtungssystemen, haben wir im ersten Projekt basierend auf explorativen Recherchen Alternativen zu den bestehenden Bürobeleuchtungskonzepten entwickelt und diese mit schnellen Prototypen fassbar gemacht. Im zweiten Projekt ging es darum, neue Formen der Lichtsteuerung zu entwickeln, insbesondere im Hinblick auf die Beleuchtung von Grossflächen wie beispielsweise im Retail.

Für Roche konnten wir bisher zwei Projekte realisieren. Im ersten Projekt haben wir für Roche Corporate untersucht, wie sich Social Media für die unterschiedlichsten Stakeholder von Roche bedürfnisgerecht und sinnvoll einsetzen lassen. Im zweiten Projekt ging es darum, für Roche Diagnostics Geschäftsmodellinnovationen zu entwickeln. Dazu haben wir in Labors und Arztpraxen recherchiert und die wirtschaftlichen Hintergründe aus Sicht der Anwender beleuchtet. Basierend auf diesen Insights haben wir gemeinsam mit den Mitarbeitern von Roche verschiedene Lösungsansätze entwickelt, die schrittweise bis 2012 umgesetzt werden.

Insgesamt 5 Projekte konnten wir für das Schweizer Fernsehen realisieren. Die Palette reicht dabei von Formattiteln bis hin zu Programmkonzepten. Im Bereich Unterhaltung haben wir beispielsweise eng mit den Redaktionen aber auch mit bekannten Moderatoren von SF zusammengearbeitet, um gemeinsam die Grundlagen für neue Unterhaltungssendungen zu entwickeln. Die Konzepte wurden anschliessend vom Schweizer Fernsehen ausgearbeitet. Ziel war es, nicht nur Ideen zu entwickeln, sondern gezielt nach Reizfaktoren und Themen zu suchen, die über einen besonderen Schweizbezug verfügen, um sich von den ausländischen Sendern abgrenzen zu können.

SIG Combibloc stellt Verbundkartonverpackungen für Flüssigkeiten ohne Kohlensäure (Milch, Fruchtsäfte, etc.) her. Ziel des Projektes war es, basierend auf den bestehenden Materialien und Anlagen neue Kunden- und Marktsegmente zu erschliessen. Dazu haben wir die Ist-Situation in verschiedenen europäischen Märkten analysiert und anschliessend mit schnellen Prototypen dargestellt, wie sich neu auch zähflüssige Inhalte wie Suppen, aber auch Gemüse, Obst oder Fertiggerichte in Karton verpacken lassen.

Um Valora Retail bei der Entwicklung von neuen Promotions- und Werbegefässen für die Lieferanten von k kiosk zu unterstützen, haben wir durch unser Trendscout-Netzwerk in London, New York und Tokyo nach Inspirationen, Trends und Fallbeispielen gesucht. Die Ergebnisse haben wir anschliessend übersichtlich als Lookbook zusammengefasst.

Hinter dem Namen Wander stecken Marken, die in der Schweiz regelrecht Kulturgeschichte geschrieben haben. Im ersten Projekt haben wir Wachstumspotenziale für ein solches Traditionsgetränk identifiziert. Im zweiten Projekt drehte sich dann alles um das hochgradig intuitive Entscheidungsverhalten am POS. Vor diesem Hintergrund halfen wir Wander zu verstehen, wie Konsumenten genau dort funktionieren, wo sie die Kaufentscheidung fällen. Beide Projekte brachten hochspannende Lösungsansätze hervor, die es nun weiter zu verfolgen gilt.